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19.05.2015

Lebach ist bunt statt braun

SPD Lebach bei der Kundgebung "Bunt statt Braun"

Willkommenskultur ist 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs Gebot der Mitmenschlichkeit. Ein Bericht des Lebacher SPD-Stadtverbandvorstand

Am Montag, 18. Mai, wollten Rechtsradikale in Lebach Stimmung gegen unsere Aufnahmestelle für Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge machen. Unter dem Vorwand, nicht gegen Ausländer, aber gegen Asylmissbrauch zu demonstrieren, hetzt eine sogenannte SAGESA-Gruppe (Saarländer gegen Salafisten) gegen eine humanitäre Flüchtlingspolitik in Deutschland.

Natürlich sind auch wir gegen Salafismus. Was für eine blöde Frage? Aber es war gut, dass Esther Braun (sie sitzt für Die Linke im Lebacher Stadtrat) frühzeitig reagiert hat und zusammen mit unseren JUSOS das Heft in die Hand genommen hat, um zu zeigen, dass Lebach tolerant und weltoffen ist.

Lebach ist seit nunmehr 70 Jahren im Saarland immer die erste zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge aus aller Welt gewesen, und wir Lebacher haben uns dabei immer auf vorbildliche Weise tolerant verhalten. Flucht, Vertreibung, Umsiedlung und Zuwanderung haben sich in unseren Alltag ganz selbstverständlich eingefügt.

Die Kundgebung "Bunt statt Braun" auf dem Bitscher Platz letzten Montag, besucht von etwa 300 Menschen, die sich zu Weltoffenheit und Toleranz bekennen wollten, war ein großer Erfolg. Dafür gilt unser Dank Esther Braun und unseren JUSOS, die für die Veranstaltungmobilisiert hatten. Zu danken ist ganz besonders unserem Landrat Patrik Lauer, der sofort eingestiegen war, um den ewig Gestrigen demonstrativ entgegenzutreten. Zu danken ist den Kirchengemeinden, die durch Pfarrerin Andrea Sattler und Pastor Michael Schäfer die urchristlichen Werte Nächstenliebe und Barmherzigkeit ins Blickfeld der Flüchtlingsfrage gerückt haben. Und nicht zuletzt unserer Stadt und Bürgermeister Brill, die Esther Braun beider Bereitstellung der Infrastruktur (Versammlungsplatz, Bühne usw.) geholfen haben, und den Polizeikräften, welche die Kundgebung geschützt haben.

Das Einstehen für die Grundwerte unserer Gesellschaft war sehr wichtig.

Der Stadtverbandsvorstand


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